Fahrzeuge dienen in erster Linie als Transportmittel.Gleichzeitig besteht das Bestreben, die Gefährte optische einzigartig und ansprechend zu gestalten, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen. In einem Auto wird man gesehen, deswegen ist vielen Kunden ein ansprechendes Äußeres ebenso wichtig, wie die technische Qualität des Fahrzeugs. Seitdem die Entwickler mit einem Windkanal arbeiten, um den Luftwiderstand ihrer Fahrzeuge zu verringern, ist die äußere Erscheinung ein Kompromiss zwischen Funktionalität und Ästhetik.
Die äußere Form des Fahrzeuges hat sich stark verändert seit den Anfängen der Automobilgeschichte.
Der Stromlinienführung eines Fahrzeuges wurde anfangs weniger Beachtung geschenkt. Dementsprechend gab es weniger Zurückhaltung bei den optischen Elementen. Kühlergrillfiguren in einer stattlichen Größe waren keine Seltenheit. Seit dem hat sich die Ästhetik eines Fahrzeuges stark verändert. Um ihre Fahrzeuge stromlinienförmig zu gestalten, wendeten sich die Entwickler von Fahrzeugen mit einer imposanten Bauform ab und gingen dazu über, Karosserien zu entwickeln, die in manchen Fällen filigraner wirkten. Seitdem wurde versucht, Funktionalität und Ästhetik miteinander zu verschmelzen. Ein Beispiel dafür ist die Radkappe. Sie ist nötig, um die Ventile des Reifens und die Schrauben zu schützen. Die Designer haben sich überwiegend dabei bemüht, die Radkappe optisch in das Fahrzeug einzufügen. Radkappen, die in der Farbe des Fahrzeuges gehalten waren, verschmolzen optisch mit der Karosserie, jene, die aus Chrom bestanden, setzen optische Akzente. Die meisten Radkappen, wie die Mercedes Radkappen, bestehen aus Kunststoff, und sind sehr leicht. Oft sind sie mit dem Firmenlogo des Fahrzeugherstellers versehen und optisch auf das Fahrzeug abgestimmt. Wenn ein Besitzer dem äußeren seines Wagens mehr Individualität verleihen will, so ist der Kauf und das Anbringen einer Radkappe eines Drittherstellers einer der einfachsten und kostengünstigsten Eingriffe, die er vornehmen kann, um das Aussehen zu verändern.