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10. August 2010

Französisches Bett wird bei Deutschen immer beliebter

War die Auswahl an Bettengrößen früher eher beschränkt, so gibt es heute Betten in allen erdenklichen Maßen – für „Soloschläfer“ ebenso wie für Paare oder für die Ausstattung des Gästezimmers.

Egal, ob „Alleinschläfer“ oder Ehepaar – das Bett spielt bei der Einrichtung eines Hauses oder einer Wohnung definitiv eine wichtige Rolle. Und weil es heute eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Betten im Angebot gibt, ist meist auch für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Paare entscheiden sich beispielsweise meist für ein Doppelbett, das es ebenfalls in verschiedenen Größen gibt. Für viele Paare ein Nachteil: Ein Doppelbett hat in der Regel zwei getrennte Matratzen. Anders dagegen eine Form des Doppelbettes, die in der französischsprachigen Schweiz beispielsweise mit dem Namen „Grand-Lit“ bezeichnet wird und in Deutschland unter anderem als „Französisches Doppelbett“ bekannt ist. Frankreich fungiert deswegen als Namensgeber dieses Doppelbettes, weil bei den französischen Nachbarn diese Art von Bett bereits seit deutlich längerer Zeit in Gebrauch ist als im Rest Europas.

Der besondere Vorteil eines solchen Bettes besteht darin, dass es aus einer durchgängigen Matratze besteht, also nicht über die berühmt-berüchtigte „Besucherritze“ verfügt. Die Bettbreite variiert bei diesen Modellen zwischen 1,20 Meter und 1,80 Meter, die Durchschnittsbreite liegt meist bei 1,40 bis 1,50 Meter. Mitunter ist es allerdings nicht ganz unkompliziert, für Bettgestelle dieser Größe die passenden Matratzen oder Lattenroste zu bekommen, sodass man unter Umständen doch auf zwei einzelne Matratzen beziehungsweise Lattenroste zurückgreifen muss. Mit zunehmender Beliebtheit dieser Art von Bett – nicht nur in Frankreich, sondern auch im restlichen Europa – hat sich aber auch die Bettenindustrie auf die geänderten Anforderungen eingestellt und bietet Lattenroste, Matratzen und Bettwäsche in den entsprechenden Größenordnungen an.

Im englischen Sprachraum werden Betten dieser Größe übrigens nicht als „französische Betten“ bezeichnet. In den USA heißen Betten mit Maßen von 1,50 Meter mal 2 Meter „Queen Size“-Betten, in Großbritannien werden sie dagegen als „King Size“-Betten bezeichnet. Den Begriff „King Size“ gibt es übrigens auch in den USA. Dort wiederum steht er für eine Bettenbreite von mindestens 1,80 Meter.

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