Marokko hat eine lange Küste, an der man gut surfen kann und immer angenehm warme Temperaturen herrschen. Die Einwohner sind gegenüber Touristen interessiert und freundlich. Fährt man für ein Surfcamp nach Marokko, kann man neben dem Surfen auch einen Einblick in eine afrikanische Kultur gewinnen. Das Land hat einige interessante Sehenswürdigkeiten und Städte, die man erkunden kann, wenn man gerade nicht auf dem Surfbrett steht. Auf den Märkten bekommt man zu günstigen Preisen frisches Obst, handgemachte Taschen, Schmuck und andere Andenken.
In Marokko gibt es einige Surfschulen, die Surfcamps für internationale Gäste anbieten. Diese bieten Unterricht bei ausgebildeten Lehrern. Die Schüler werden abhängig von ihrem Können einer Gruppe zugewiesen. Die Gruppen werden klein gehalten, sodass sich der Lehrer individuell seinen Schülern widmen kann. Es gibt reine Anfängerkurse, aber auch Kurse für Fortgeschrittene, in denen man zu besonders interessanten Surfspots fährt. Die Ausstattung, wie das Surfbrett und den Neoprenanzug, kann man entweder von zu Hause mitbringen oder man mietet sie im Surfcamp. In der Regel ist das nicht im Preis inbegriffen. Des Weiteren sollte man auf jeden Fall genug Badebekleidung mitbringen, sodass man diese auch wechseln kann. Ebenfalls nicht vergessen sollte man Sonnenmilch, Sonnenbrille und weiteren Sonnenschutz. In der Dämmerung gibt es viele Mücken, daher sollte man auch Mückenschutz und lange Kleidung einpacken.
Ein Surfcamp bietet im Gegensatz zu einer Surfschule nicht nur den Unterricht. Es stellt auch die Unterkunft und die Verpflegung. Kommt man mit Freunden, kann man ein Doppel- oder Mehrbettzimmer beziehen, für Alleinreisende gibt es auch Einzelzimmer. Meistens gibt es
dann noch einen Aufenthaltsraum mit Büchern, Fernseher, Gesellschaftsspielen und manchmal einem Internetanschluss. Man kann vorher angeben, ob man Halb- oder Vollpension bekommen möchte. Je nachdem, ob man lieber auswärts essen möchte, um möglichst viel von der Umgebung und der lokalen Küche mitzubekommen oder sich lieber im Haus ausruhen möchte, entscheidet man sich für eine der beiden Varianten. Abends sitzt man oft auf der Terrasse zusammen und tauscht sich über seine Surferlebnisse aus.
Zusätzlich werden im Marokko-Surfcamp, abgesehen vom Surfen, oft auch noch weitere Aktivitäten angeboten. Es werden Städtetrips und Ausflüge zu touristischen Attraktionen veranstaltet. Man kann an Wanderungen teilnehmen oder gemeinsam zu einem der Märkte fahren und einkaufen gehen. Dabei kommt man schnell in Kontakt mit den anderen Gästen aus den unterschiedlichsten Ländern. Außerdem bieten die Veranstalter von Surfcamps meistens einen Transferdienst, der die Surfschüler am Flughafen abholt und am Ende des Aufenthalts auch wieder zum Flughafen bringt.